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Ex­zel­lenz­clus­ter ›Der Oze­an­bo­den – un­er­forsch­te Schnitt­stel­le der Erde‹

Der Ozeanboden macht 71 Prozent der festen Oberfläche der Erde aus und befindet sich im Mittel 3.700 Meter unter dem Meeresspiegel. Er ist schwer zugänglich und seine Untersuchung erfordert Schiffsexpeditionen und den Einsatz hochspezialisierter Unterwassertechnologien. Auch wenn bisher nur ein sehr geringer Teil des vermeintlich passiven Ozeanbodens erforscht werden konnte, ist bereits sicher, dass er eine wichtige, dynamische Schnittstelle mit weitreichenden Funktionen für das gesamte Erdsystem bildet. Am und im Ozeanboden wechselwirken geologische, physikalische, chemische und biologische Prozesse und beeinflussen so das Klimasystem, den globalen Kohlenstoffkreislauf und die biologische Produktivität des Weltozeans. Noch wissen wir zu wenig über diese Prozesse, um den Ozeanboden in globale Stoffbilanzen einbeziehen zu können.

Der Cluster setzt sich zum Ziel die Austauschprozesse an dieser bedeutenden Grenzfläche und deren Rolle im Erdsystem zu quantifizieren. Dies erfordert neuartige Technologien zur Beobachtung und Beprobung des Ozeanbodens, hochempfindliche analytische Methoden und eine Erweiterung numerischer Modelle. Aufgrund ihrer wissenschaftlichen und technologischen Komplexität können die Forschungsziele nur durch einen interdisziplinären Forschungsverbund erreicht werden.

Aktuelle Meldungen

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Wissenstransfer

11.01.2023

Neue Transferstelle am MARUM

Im Dialog mit der Politik und der Gesellschaft wird am MARUM Handlungswissen für einen nachhaltigen Umgang mit dem Ozean generiert.

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Braunalgen sind insbesondere in gemäßigten und kalten Breiten an felsigen Küsten verbreitet und nehmen dort weltweit große Mengen an Kohlendioxid aus der Luft auf. Foto: Hagen Buck-Wiese/Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

26.12.2022

Braunalgenschleim ist gut fürs Klima

Braunalgen nehmen große Mengen Kohlendioxid aus der Luft auf und geben Teile des enthaltenen Kohlenstoffs in Form eines schwer abbaubaren Schleims wieder ...

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Die Besucher von NSF und DFG nutzen die Chance und besichtigten auch den Trockenbau des neuen Zentrums für Tiefseeforschung, das in direkter Nachbarschaft zum MARUM entsteht. Dort wird es eine weitere Kühlhalle für Bohrkerne geben. Dabei wurden sie von Mi

08.12.2022

Forschungsförderer besuchen das MARUM

Das IODP Bohrkernlager (BCR) im MARUM archiviert inzwischen mehr als 164 Kilometer Bohrkerne von 97 Expeditionen des internationalen Ozeanbohrprogramms ...

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Nach dem Test-Tauchgang kehrt der ferngesteuerte Roboter MARUM-SQUID an die Oberfläche zurück. Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; V. Diekamp

24.11.2022

ROV-Workshop

Tauchgänge mit ferngesteuerten Robotern (Remotely Operated Vehicles, kurz ROV) sind technisch sehr anspruchsvoll. Gleichzeitig müssen Pilot:innen auch auf ...

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Der Ozeanboden

Ocean Floor

  • Zentrale Schnittstelle im globalen Kohlenstoffkreislauf
  • Einzigartiger Lebensraum und bedrohtes Ökosystem
  • Einzigartiges Archiv für Umwelt- und Klimaveränderungen