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- Antrittsbesuch Senatorin Müller
Ein Blick in die Tiefen der Ozeanforschung
Bremens neue Umweltsenatorin Dr. Henrike Müller zu Besuch am MARUM
Bei einem Rundgang durch die Gerätehalle und Labore erhielten die Gäste Einblicke in die technische Ausstattung des MARUM. Zu sehen waren hochmoderne Großgeräte wie das Meeresbodenbohrgerät MARUM MeBo200, das auf Expeditionen Sedimentkerne vom Meeresgrund gewinnt. Insgesamt über 193 Kilometer Sedimentkerne werden im Bremer Bohrkernlager archiviert. In den dazugehörigen Speziallabore werden Proben aus allen Weltmeeren analysiert.
Anschließend tauschten sich die Senatorin, die Staatsrätin sowie Jolita Rolf und Mareike Meyer (beide Senatorische Behörde für Umwelt, Klima und Wissenschaft) mit Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs, Prof. Dr. Elda Miramontes und Dr. Sira Groscurth vom MARUM sowie der Rektorin über die jetzige und zukünftige Rolle des MARUM in der deutschen Meeresforschung, über den Wissenstransfer in Schule, Politik und Gesellschaft sowie über die Fortsetzung des Exzellenzclusters „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ aus. Dieser startet Anfang des kommenden Jahres, nun in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg.
Der Besuch unterstrich die Bedeutung des engen Austauschs zwischen Politik und Wissenschaft – besonders, wenn es darum geht, die Meere zu erforschen und für künftige Generationen zu schützen.
Gruppenfoto im Bremer Bohrkernlager. Von links: Dr. Sira Groscurth, Transferbeauftragte am MARUM, Karolina Kumar, Staatsrätin für Wissenschaft, Dr. Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen, Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs, MARUM-Direktor, Prof. Dr. Elda Miramontes, Vize-Direktorin am MARUM, Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J.Nitsch