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Mitmachexperimente rund um das Thema „Zukunft MINT“ im Bürgerpark
Die größte Fläche auf unserem Planeten nimmt der tiefe Ozean ein. Schon ab wenigen hundert Metern Tiefe herrscht absolute Dunkelheit. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum auf der Erde, uns aber dennoch so gut wie unbekannt. Will man die faszinierende Welt darunter erkunden und untersuchen, ist man spätestens ab dieser Tiefe auf technische Unterstützung angewiesen. Hierzu zählen insbesondere speziell entwickelte, ferngesteuerte Tauchroboter, mit denen es Wissenschaftler:innen möglich ist, selbst in die größten Tiefen des Ozeans vorzudringen.
Die MARUM-Mitmachstationen zeigen, wie solche Roboter funktionieren. Besucher:innen können an einem Kontrollstand die Steuerung eines Unterwasserfahrzeuges selbst ausprobieren. An der Bastelstation können sie einen eigenen „Hologramm-Projektor“ für das Handy basteln. Hierfür werden online 3D-Hologramm-Videos zum Thema Tiefsee zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wird gezeigt, wie man anhand von Fossilien im Meeresboden Millionen von Jahre in die Vergangenheit zurückblicken kann. Welche Unterschiede gibt es, und wie lassen sie sich erkennen und beschreiben? Was könnten Ursachen dafür sein, dass sich Lebensgemeinschaften verändert haben? Welche Rolle spielt in allerjüngster Zeit hierbei der Mensch? Diese und ähnliche Fragen werden anhand von Originalproben aus dem Ozeanboden diskutiert.
Auch das Das MARUM UNISchullabor ist wieder mit dabei. Dinge können sich anziehen oder abstoßen - in den beiden MARUM-Workshops dreht sich in diesem Jahr alles um das Phänomen Magnetismus. Kindergartengruppen lassen wie von Zauberhand bunte Schmetterlinge fliegen. Und Grundschüler:innen bauen selbst einen eigenen Kompass und gehen der Frage nach dem Magnetfeld der Erde nach.
Die Bremer Kinder-Uni feiert ihren 20. Geburtstag mit einem Bühnenquiz am Samstag, lo sgeht es um 15.30 Uhr.
Mehr Informationen zu den MARUM-Mitmachstationen:
Mehr Informationen zum Programm:
Explore Science ist von Donnerstag, 11. September, bis Samstag, 13. September, jeweils von 9 bis 16 Uhr, Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de