MagellanPlus-Workshops zum Thema „Tiefseebohrungen im 21. Jahrhundert“ am MARUM
In dieser Woche findet im Bremer Bohrkernlager am MARUM der zweite Workshop zum Thema „21st Century Drilling: Building capacity in the digital domain using scientific ocean drilling legacy material“ statt, der wie der erste Workshop im April 2024 im Rahmen des ECORD MagellanPlus-Programms finanziell unterstützt wurde. Bei diesen miteinander verbundenen Workshops arbeiten Gruppen internationaler Wissenschaftler:innen zusammen, um bewährte Vorgehensweisen für die Kombination von digitalen und kuratorischen Aktivitäten zu erforschen, um die Kapazität wissenschaftlicher Meeresbohrungen im digitalen Bereich zu verbessern.
Im Rahmen der Workshop-Reihe haben sich jetzt in Bremen internationale Forschende getroffen, bildeten Teams für Biostratigraphie, Kernbeschreibung und geochemisch-physikalische Eigenschaften, sowie ein digitales Team, das alle drei Themen abdeckte. Die Teams setzten sich sowohl aus erfahrenen Wissenschaftler:innen als auch aus Nachwuchsforschenden zusammen und umfassten sowohl Teilnehmenden mit früherer (Schiffs-)Erfahrung als auch solche, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, an einer IODP-Expedition oder -Aktivität teilzunehmen.
Die beiden MagellanPlus-Workshops waren Teil eines umfassenderen Projekts, das sich auf die Aufarbeitung von vorhandenem Kernmaterial in den IODP-Kernlagern in den USA, Japan und Deutschland konzentriert.
Das Organisationskomitee der MagellanPlus 21st Century Drilling Workshop-Serie besteht aus Anna Joy Drury, Ulla Röhl, Beth Christensen, Gerald Auer und Thomas Westerhold.