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Ozeanboden

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Der Ozeanboden zählt zu den dynamischsten und geologisch vielfältigsten Regionen unserer Erde. Seine Gestalt wird ständig durch den Eintrag von Sedimenten, deren Weitertransport und Ablagerung sowie durch submarinen Vulkanismus, Erdbeben, antropogene Einflüsse und viele weitere Faktoren verändert.

MARUM-Wis­sen­schaft­ler:in­nen be­schäf­ti­gen sich mit ei­nem brei­ten Spek­trum der den Mee­res­bo­den ge­stal­te­nden Pro­zes­se. Dazu gehören die strömungsgetriebene Sedimentbewegung und deren Beeinflussung durch menschliche Aktivitäten, der Einfluss der Dynamik des Meeresbodens auf die Morphologie und die benthischen Ökosysteme, sowie kaskadierende Naturgefahren und deren Vorläufer. Die Wechselwirkungen zwischen der Erdkruste und dem Sedimentbett an ozeanischen Rift- und Spreizungszentren sind ebenfalls zentraler Aspekt der Forschung des MARUM.

Einige der Fragen, die unsere Forschung antreiben, sind:
  • Wie bilden sich ozeanische Kruste und Platten, wie entwickeln sie sich und wie beeinflussen sie die geochemischen Zyklen im Ozean?
  • Was steuert die Instabilität von Hängen und wie wirkt sie sich auf menschliche Aktivitäten aus?
  • Welche Prozesse steuern den Transport und die Ansammlung von Sedimenten und anderen Partikeln wie organischem Kohlenstoff und Plastik?
  • Welche Faktoren steuern das Wachstum von Kaltwasserkorallen?
Um diese und viele andere Fragen zu beantworten, wenden wir verschiedene Methoden an, von der numerischen Modellierung über die Analyse von Sedimentkernen bis hin zu Beobachtungen des Meeresbodens mit Hilfe der Technologie des MARUM.
Probennahme mit dem Tauchroboter MARUM-QUEST in 520 Meter Wassertiefe am Azoren Plateau, Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Probennahme mit dem Tauchroboter MARUM-QUEST in 520 Meter Wassertiefe am Azoren Plateau, Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Auswahl aktueller Forschungsprojekte

sea4soCiety

Innovative Ansätze zur Verbesserung des Kohlenstoffspeicherpotentials von Vegetationsküstenökosystemen

(DAM Forschungsmission)

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AIMS3

Alternative Szenarien, innovative Technologien und Monitoringansätze für die Speicherung von Kohlendioxid in ozeanischer Kruste

(DAM Forschungsmission)

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PROTOS

Die Rolle der Kieselsäure bei der Entstehung des Lebens auf unserem Planeten

(ERC Synergy Grant)

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Aktuelle Meldungen

Zeige 13-16 von 125 Einträgen.
Eine Hydrothermale Quelle am Mittelatlantischen Rücken. Über die Ausbreitungswolke – der sogenannten Plume – werden heiße, mineralreiche Flüssigkeiten im Ozean verteilt. Das Foto entstand während der Forschungsreise M190 mit dem Tauchroboter MARUM-QUEST4000. Der Arm des Tauchroboters hält eine Temperaturlanze in die Austrittfahne, um dort die Temperatur zu messen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

20.10.2025

Die Ironie des Eisens

Eine neue Studie unter der Leitung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen – beleuchtet, wie hydrothermale Quellen am ...

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Dr. Heather L. Jones untersucht kleine Planktonfossilien mit einem Lichtmikroskop. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; M. Toyos Simón.

01.10.2025

Kleine Änderung, große Wirkung

Der Klimawandel stellt eine große Bedrohung für Lebewesen wie Plankton dar, die die Grundlage der marinen Nahrungskette bilden. Ein Team von ...

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Podiumsdiskussion im Winterer-Foyer mit Michael Schulz und Felix Rothenhäusler

29.09.2025

Wissenschaft trifft Theater

Bei der Eröffnung der neuen Spielzeit am Theater Freiburg war am 26. September das in Kooperation mit dem MARUM entstandene Stück "WASSERWELT. DAS MUSICAL" ...

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Gruppenbild der Teilnehmenden der diesjährigen ECORD Summer School. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; V. Diekamp

10.09.2025

ECORD Summer School 2025

„Südlicher Ozean – antarktische Paläoklima-Wechselwirkungen“ ist das Thema der diesjährigen ECORD Summer School. 30 Nachwuchswissenschaftler:innen aus 13 ...

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Exzellenzcluster ›Der Oze­anboden‹

Am MARUM ist der Ex­zel­lenz­clus­ter ›Der Oze­anboden – unerforschte Schnittstelle der Erde‹ angesiedelt.