Parlamentarischer Abend der DAM
Prof. Dr. Martin Zimmer vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung betonte, dass die Reduktion von Treibhausgasen allein nicht mehr ausreiche, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und stellte in diesem Zusammenhang das Potenzial von „Blue Carbon“, also marinen Kohlenstoffspeichern, für den Klimaschutz vor (sea4soCiety, ein Verbundprojekt von CDRmare). Prof. Dr. Achim Kopf (MARUM, Universität Bremen), Co-Sprecher der im Januar gestarteten Forschungsmission mareXtreme, zeigte auf, welche Rolle Vernetzung mit der Gesellschaft und Technologietransfer bei den Forschungsaktivitäten zu marinen Extremereignissen und Naturgefahren spielen. Dr. Katja Metfies (Alfred-Wegener-Institut) erläuterte anhand des mareXtreme-Verbundprojekts Primeprevention, welche Methoden zur Vorhersage mariner biologischer Gefahren (u.a. für die menschliche Gesundheit) entwickelt und inwiefern damit dem gesellschaftliche Informationsbedarf in diesem Bereich begegnet wird.
Der stellvertretende DAM-Vorsitzender und früherer MARUM-Direktor Prof. Dr. Michael Schulz gab einen Überblick über die Aktivitäten der DAM. Anschließend diskutierte das Podium zum Thema "Meere im Klimawandel: Chancen für Klimaschutz und Herausforderungen durch neue Risiken für Küstenregionen“.