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Modellierung von Sedimentationsprozessen
Der Schwerpunkt unserer Forschungsaktivitäten liegt auf der Untersuchung von Sedimenttransportprozessen an Kontinentalrändern. Dazu gehören aktuelle induzierte Sedimentbewegungen ebenso wie gravitative Massenversagensereignisse, z.B. submarine Hangrutschungen. Wir konzentrieren uns auf die Untersuchung von Triggerprozessen, die die Destabilisierung eines Sedimentpakets an Kontinentalhängen und Schelfgebieten verusachen, d.h. welche Faktoren / Parameter die Einleitung von Sedimentsbewegungen am Meeresboden steuern und welche Triggermechanismen das Sedimentversagen und nachfolgende Massenbewegungsereignisse verursachen. Bei den meisten dieser Prozesse handelt es sich um weiträumige und langfristige Ereignisse, die nicht direkt beobachtet und überwacht werden können. Dies macht den Einsatz von numerischen Simulationstechniken notwendig. Erst das Wissen um den zeitlichen Ablauf dieser Prozesse macht es möglich, die Entstehung geologischer Strukturen verstehen, Datensätze weitergehend interpretieren und ein Gefahrenpotential abschätzen zu können.