Antje Boetius wechselt ans MBARI

16.10.2024
Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, auf der Brücke der POLARSTERN im Nordpolarmeer während der Expedition ArcWatch-1. Im Frühjahr wechselt Boetius ans renommierte MBARI in den USA, bleibt aber eng mit dem MARUM und der Universität Bremen verbunden. Foto: Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath
Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, auf der Brücke der POLARSTERN im Nordpolarmeer während der Expedition ArcWatch-1. Im Frühjahr wechselt Boetius ans renommierte MBARI in den USA, bleibt aber eng mit dem MARUM und der Universität Bremen verbunden. Foto: Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath

Prof. Antje Boetius wechselt im kommenden Frühjahr ans renommierte Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in den USA, wo sie das Amt der Präsidentin übernehmen wird. Das MBARI ist eines der international renommiertesten Institute für Ozeanforschung und marine Technologien. Aktuell ist Boetius Direktorin des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Professorin an der Universität Bremen sowie wissenschaftlich eng mit dem Exzellenzcluster des MARUM „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ verbunden. Mit ihrem Wechsel wird sich an der engen Zusammenarbeit nichts ändern – das MBARI ist bereits lange ein enger Partner des MARUM, vor allem bei der Entwicklung von Tiefseetechnologien wie den ferngesteuerten Tauchrobotern, die am MARUM intensiv genutzt werden.

 

„Ich freue mich sehr für Antje Boetius, dass sie am MBARI ihre wissenschaftlichen Ziele konsequent weiterverfolgen kann und wieder näher an die Forschung rücken wird. Natürlich wird sie uns in Bremen und in der deutschen Meeresforschung sehr fehlen. Gleichzeitig freue ich mich sehr über die daraus entstehenden Perspektiven für eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen MBARI und MARUM auf dem Gebiet der Unterwassertechnologien“, sagt Prof. Kai-Uwe Hinrichs, Direktor des MARUM.

Antje Boetius wird als Kooperationsprofessorin der Universität Bremen und als Mitglied des Bremer Exzellenzclusters mit der Region, der deutschen Meeresforschung und der internationalen Politikberatung verbunden bleiben.