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Besuch des Bundesverbands Deutscher Stiftungen am MARUM

15.10.2024
Elda Miramontes und Kai-Uwe Hinrichs stellen die Tiefseegroßgeräte vor. Fotos: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch
Elda Miramontes und Kai-Uwe Hinrichs stellen die Tiefseegroßgeräte vor. Fotos: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Herausforderungen modernster Grundlagenforschung und Strategieprozesse in Forschungseinrichtungen standen bei einem Besuch des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und der wissenschaftsfördernden Stiftungen am MARUM im Mittelpunkt. Der Besuch war Teil eines zweitägigen Workshop zum Thema „Exzellent, relevant, engagiert – alte und neue Kriterien für die Wissenschaft“ des Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung im Delmenhorster Hanse-Wissenschaftskolleg.

 

Kai-Uwe Hinrichs, Elda Miramontes García, Kai Bischoff und Matthias Zabel vom MARUM stellten den rund 25 Teilnehmenden das MARUM, dessen Leitbild und einige Forschungsschwerpunkte vor. Es folgte eine Führung durch das MARUM. Besonderes Interesse fanden dabei der neue ferngesteuerte Tauchroboter MARUM-QUEST5000, die am MARUM entwickelten Meeresbodenbohrgeräte MARUM-MeBo70 und MARUM-Mebo200, eines von weltweit nur drei Bohrkernlagern des internationalen Ozean-Bohrprogramms (IODP) sowie einzelne Bohrkernsegmente, in denen markante Extremereignissen gut sichtbar dokumentiert sind, wie der Asteroideneinschlag im Golf von Mexiko an der Grenze zwischen den Erdzeitaltern Kreide und Tertiär.

Abbildung zeigt  Im Simulationscontainer des Tauchroboters MARUM-QUEST4000.

Im Simulationscontainer des Tauchroboters MARUM-QUEST4000.

Abbildung zeigt Das Bremer IODP-Bohrkernlager beherbergt rund 193 Kilometer an Proben vom Ozeanboden.

Das Bremer IODP-Bohrkernlager beherbergt rund 193 Kilometer an Proben vom Ozeanboden.