Im Wasser: MARUM-OTTER und MARUM-Wave Glider absolvieren Hafentest
Das kleine und wendige MARUM-OTTER soll in gefährlichen und schwer zugänglichen Regionen eingesetzt werden, um dort autonom Missionen zur adaptiven Datensammlung von wichtigen Umweltparameter durchzuführen. Es ist mit einem Tiefensonar, einer automatisierten Seilwinde (110 Meter Seillänge), einer Kamera und einer Plattform für weitere wissenschaftliche Sensorik ausgestattet. Das Fahrzeug kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu sechs Knoten operieren.
Der MARUM-Wave Glider ist ein autonomes Oberflächen-Fahrzeug, auf dem verschiedene Arten von wissenschaftlichen Sensoren installiert werden können. Er verwendet Wellenenergie, um Vortrieb von circa 1,5 Knoten zu erzeugen und Solarenergie für die Stromversorgung der Elektronik für Sensoren, Navigation und Kommunikation. So kann er auch mehrere Monate am Stück wissenschaftliche Messungen auf dem offenen Ozean durchführen. Bei diesem Einsatz wurde eine Software getestet, die im Rahmen des Projekts iMarEx vom Fachbereich 3 Kognitive Neuroinformatik der Universität Bremen entwickelt wurde.
Die beiden Fahrzeuge unterscheiden sich in ihrer Größe und den möglichen Einsatzszenarien: Während das kleinere USV MARUM-OTTER mit einer Einsatzdauer von bis zu 20 Stunden durch seinen elektrischen Antrieb flexibel in Flüssen, Seen und Küstengebieten eingesetzt werden kann, ist der USV MARUM-Waveglider für die offene See konzipiert und kann dort über Wochen und Monate autark betrieben werden.
Mehr Informationen hier:
- MARUM-Forschungsbereich "Unterwassertechnologien"
- Der MARUM-Wave Glider
- Das Projekt "Intelligente Maritime Exploration" (iMarEx)