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MARUM im Dialog: Wie sich ein Meeresspiegelanstieg für Bremen auswirkt

03.04.2025
Tauschten ihre Standpunkte aus und beantworteten Fragen aus dem Publikum: Marion Langenbach (Senatorischen Behörde für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Lena Lankenau (bremenports GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Ben Marzeion (Universität Bremen), und Prof. Dr. Gudrun Massmann (Universität Oldenburg). Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U. Prange
Tauschten ihre Standpunkte aus und beantworteten Fragen aus dem Publikum: Marion Langenbach (Senatorischen Behörde für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Lena Lankenau (bremenports GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Ben Marzeion (Universität Bremen), und Prof. Dr. Gudrun Massmann (Universität Oldenburg). Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U. Prange

Wie hängen Klimawandel, Meeresspiegelanstieg und Hochwasserschutz zusammen? Ist schon jetzt sichtbar, wie sich der Anstieg in Bremen auswirkt? Worauf müssen sich wichtige Wirtschaftszweige wie beispielsweise Häfen, Schifffahrt, Tourismus oder Landwirtschaft vorbereiten? Diese Fragen diskutierten Expertinnen und Experten mit Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft sowie geladenen Vertreter:innen aus Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Bremer Einrichtungen bei „MARUM im Dialog“ am 2. April 2025 in der Kunsthalle Bremen.

 

In ihrem Grußwort betonte Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, wie wichtig es sei, „dass wir uns mit den drängenden Fragen des Klimawandels auseinandersetzen und dazu gemeinsam Lösungen entwickeln. Und dass wir trotz vieler weiterer Probleme den Klimawandel nicht klein reden. Denn die Forschung zeigt uns eindeutig: Dies ist er nicht.“ Das Thema Küsten- und Hochwasserschutz sei insbesondere für die Bremer:innen existentiell, die so nah am Meer wohnten.

Der erste Impulsvortrag von Prof. Ben Marzeion, MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften und Institut für Geographie der Universität Bremen, gab wissenschaftliche Hintergründe zum Meeresspiegelanstieg und zeigte, dass es aufgrund des steigenden Meeresspiegels bereits jetzt zu Einschränkungen in Bremen bei der Hinterlandentwässerung kommt. Dr. Rita Seiffert von der Bundesanstalt für Wasserbau ging darauf ein, dass sich der Anstieg auf ganz verschiedene Bereiche auswirkt, beispielsweise die Durchfahrtshöhe unter Brücken, wassernahe Infrastruktur, das Eindringen von Salz ins Grundwasser, aber auch Ökosystemen beeinträchtigen kann.

Auf dem Podium saßen Marion Langenbach von der Senatorischen Behörde für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Lena Lankenau von bremenports GmbH & Co. KG, Prof. Dr. Ben Marzeion, Universität Bremen, und Prof. Dr. Gudrun Massmann von der Universität Oldenburg. Sie hoben hervor, dass das menschliche Handeln die Auswirkungen noch verstärken kann, besonders wenn die CO2-Emissionen nicht ausreichend gemindert werden. Der technische Küstenschutz habe seine Grenzen, daher müssten rechtzeitig Handlungsoptionen entwickelt werden, nicht zuletzt aus Verantwortung gegenüber späteren Generationen.

Insgesamt nahmen knapp 80 Personen an der dritten Auflage von „MARUM im Dialog“ teil. Im Herbst wird die Reihe fortgesetzt und eine weitere Klimafolge für Bremen thematisieren. Ziel der Dialogreihe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem MARUM und angrenzenden Disziplinen politischen Entscheidungsträger:innen verständlich zur Verfügung zu stellen und darüber den Wissenstransfer zu ausgewählten Themen zu verstärken.

Impressionen der Veranstaltung

Abbildung zeigt die Begrüßung durch MARUM-Direktor Prof Dr. Kai-Uwe Hinrichs

Begrüßung durch MARUM-Direktor Prof Dr. Kai-Uwe Hinrichs Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U. Prange

Senatorin Moosdorf bei ihrem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Senatorin Moosdorf bei ihrem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Erster Impulsvortrag von Ben Marzeion, Universität Bremen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Erster Impulsvortrag von Ben Marzeion, Universität Bremen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Zweiter Impulsvortrag von Rita Seiffert (BAW). Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Zweiter Impulsvortrag von Rita Seiffert (BAW). Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Blick ins Publikum. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Blick ins Publikum. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Lebhafte Podiumsdiskussion. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Lebhafte Podiumsdiskussion. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; J. Nitsch

Lena Lankenau, bremenports GmbH & Co. KG, beantwortet Fragen aus dem Publikum während der Podiumsdiskussion. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Lena Lankenau, bremenports GmbH & Co. KG, beantwortet Fragen aus dem Publikum während der Podiumsdiskussion. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Momentaufnahme. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Momentaufnahme. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Bei MARUM im Dialog steht der Austausch im Vordergrund. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Bei MARUM im Dialog steht der Austausch im Vordergrund. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Get-together nach der Podiumsdiskussion Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Get-together nach der Podiumsdiskussion Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Get-together nach der Podiumsdiskussion Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Get-together nach der Podiumsdiskussion Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Nicht nur an Thementischen wurden Gedanken und Ideen weiter vertieft. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange

Nicht nur an Thementischen wurden Gedanken und Ideen weiter vertieft. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; U.Prange