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Telepräsenz von MARUM-QUEST-Tauchgang

Telepräsenz

13.09.2024
Unter den zahlreichen hydrothermalen Hügeln des Jøtul Feldes ist die Nidhogg-Quelle zu finden. Sie ist benannt nach einem schlangenartigen Drachen aus der nordischen Mythologie, der auf dem Weltenbaum Yggdrasil lebt.  Die Fluide mit Temperaturen von 40 bis 50 Grad Celsius am Nidhogg führen zur Ausfällung von Baryt und amorphem Opal, wobei diese Temperaturen den zahlreichen Flohkrebsen besonders gut gefallen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen
Unter den zahlreichen hydrothermalen Hügeln des Jøtul Feldes ist die Nidhogg-Quelle zu finden. Sie ist benannt nach einem schlangenartigen Drachen aus der nordischen Mythologie, der auf dem Weltenbaum Yggdrasil lebt. Die Fluide mit Temperaturen von 40 bis 50 Grad Celsius am Nidhogg führen zur Ausfällung von Baryt und amorphem Opal, wobei diese Temperaturen den zahlreichen Flohkrebsen besonders gut gefallen. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Der Knipovich-Rücken im Nordatlantik das Ziel einer Expedition mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN, die von MARUM-Wissenschaftler Prof. Gerhard Bohrmann geleitet wird. Im Fokus stehen Hydrothermalquellen, insbesondere das im Jahr 2022 neu entdeckte Jøtul-Feld. Einzelne Tauchgänge mit Tauchroboter MARUM-QUEST können Interessierte live im Internet verfolgen.

 

Die für die Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Land entwickelte Telepräsenz-Infrastruktur ist das Ergebnis einer durch das BMBF geförderten Kooperation des Bremer MARUM mit dem GEOMAR in Kiel. Die Übertragungen für diese Expedition werden über die am MARUM eingerichtete Hard- und Softwareinfrastruktur an Forschende und die allgemeine Öffentlichkeit verteilt und bereitgestellt.

Die Tauchgänge können auf MARUM TV (Youtube) live verfolgt werden.