Die Meeresgeowissenschaftler:innen am MARUM arbeiten mit Sozialwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen zusammen, um die Auswirkungen von Naturgefahren entlang der Küsten zu verringern und den Aufbau widerstandsfähiger Infrastruktur in direkter Zusammenarbeit mit den Betroffenen zu unterstützen. Gemeinsam sind die Forschenden des MARUM in unterschiedlichen Projekten in Europa und anderen Regionen auf der Welt beteiligt.
Ein Hauptaugenmerk unserer Forschung liegt dabei nicht nur auf einzelnen geologischen Ereignissen, sondern auch auf den Folgen von schwer vorhersehbaren Kettenreaktionen - sogenannten kaskadierenden Geogefahren. Löst beispielsweise ein Erdbeben Erdrutschungen aus, können beide Prozesse den nachfolgende Tsunami erheblich verstärken und so die Auswirkungen verschlimmern.