M214
FS METEOR - Reise M214
25. Oktober - 13. Dezember 2025
Las Palmas - Heraklion
FRINGE II
Fluid-Rock Interaction at the backstop of the Mediterranean Ridge Accretionary Complex. Exploring the role of mud volcanism, salt tectonics and backthrust faulting in the Hellenic subduction zone
Untersuchungsgebiet der M214 Expedition südlich Kreta.
An konvergenten Plattenrändern ist, verglichen mit frontaler Entwässerung des Akkretionskeils oder den vulkanischen Prozessen am Inselboden, der Bereich dazwischen relativ schlecht verstanden. Die Expedition „FRINGE II“ im Hellenischen Bogen der Mittelmeer-Subduktionszone mit Forschungsschiff METEOR (M214) ist Teil des Bremer Exzellenzcluster am MARUM „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“. Im Rahmen der geplanten Expedition wird der landwärtige Akkretionskomplex im östlichen Mittelmeer entlang prominenter Störungssysteme untersucht, wo bisherige Studien tief wurzelnden Schlammvulkanismus und Störungsletten am Ozeanboden fanden. Die Sedimente scheinen zumindest zum Teil aus Tiefen zu kommen, die der Plattengrenze zwischen Afrika und Eurasia entsprechen und bis in den Subduktions-Kanal bzw. den hydratisierten Mantelkeil der Hellenischen Subduktionszone unter Kreta/Griechenland reichen. Auf der Expedition sollen mit dem MARUM AUV Seal5000 und dem ROV KIEL6000 an gezielten Lokationen Austrittsbereiche von Tiefenschlamm und dessen Ausbildung von Cold Seeps am Meeresboden untersucht werden. Ein ausgedehntes Programm zur Sediment-Beprobung mit anschließenden Laboruntersuchungen und Messungen zum Wärmefluss sind geplant.
Leitstelle Deutsche Forschungschiffe
Wochenberichte
Tiefsee-Roboter ROV Kiel 6000
MARUM AUV SEAL im Einsatz auf FS SONNE
Hochauflösende Karte des Meeresbodens zwischen Monza- und Bergamo-Schlammvulkan
Schwerelotbeprobung einer Schlammbrekzie